Die meiste Zeit geht nicht in das Event, sondern in das Organisieren. So bringt ihr das auf einen Nachmittag Arbeit herunter.
Fragt jemanden, der schon mal ein Teamevent organisiert hat, wo die Zeit hinging — die Antwort ist selten "die Aktivität auswählen". Es sind Angebote einholen, Anbieter vergleichen, einen Termin finden, der Team und Anbieter passt, und die Kosten hinterher rechtfertigen.
Dieser ganze Ablauf ist nur nötig, wenn ihr etwas wählt, zu dem eine Betreuung vor Ort gehört. Wählt ihr ein Format, das ihr selbst durchführen könnt, fällt er weg — dann bleibt: Termin setzen und in den Kalender eintragen.
Das heißt nicht, Abstriche zu machen. Es heißt, etwas zu wählen, das nicht davon abhängt, dass jemand erscheint.
Wählt ein Format ohne Anforderungen an Kondition, Wissen oder Können. Die eine Person, die nicht mitmachen konnte, erinnert sich vor allem daran.
Bei dreißig Teilnehmenden sind 25 € pro Kopf 750 €. Formate mit Preis pro Aktivität werden pro Person günstiger, je größer die Gruppe wird.
Wer den ganzen Nachmittag organisiert, hatte kein Teamevent. Wählt etwas, bei dem das Format selbst die Regeln überwacht.
Das hängt stark vom Format ab. Wichtiger ist die Frage, ob pro Person oder pro Aktivität abgerechnet wird — bei großen Gruppen wiegt dieser Unterschied schwerer als der zwischen Anbietern.
Macht die Teilnahme freiwillig, aber die Einladung persönlich, und wählt ein Format, das nicht körperlich-kompetitiv ist. Der meiste Widerstand kommt von der Erwartung, etwas leisten zu müssen.
Übungen, die sich wie Übungen anfühlen, funktionieren schlecht. Was funktioniert, ist eine Situation, in der Zusammenarbeit der einzige Weg zum Sieg ist — dann passiert es von allein.
Wählt etwas, bei dem die Teams bewusst gemischt werden und verschiedene Rollen nötig sind. Dann arbeiten Leute zusammen, die sich sonst nur per Mail schreiben.
Uitvossen ist eine Jagd durch die Stadt für zwei Teams, abgerechnet pro Spiel statt pro Person. Probiert das gratis Testspiel in der Mittagspause.
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